Kopfbild - Bomben nein - wir gehen rein!
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  ACHTUNG!!! DIE KAMPAGNE IST BEENDET
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Gedenkstätten kann man nicht verlegen
Sommeraktionstage 9. bis 13. August 2006

Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2006: Kein Bombodrom in der Freie Heide. 

Die Sommeraktionstage standen unter dem Motto“Gedenkstätten kann man nicht verlegen“. Der Auftakt zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe in Japan am Ende des II.Weltkrieges fand in Wittstock statt. Die Ruppiner Heide- ein Ort an dem auch Bombenabwürfe aller Art (auch Atombomben) geprobt werden sollen, wenn es nach dem Militär geht. Aber das wollen viele nicht.

Vom Mittwoch bis zum Sonntag gab es wieder viel zu sehen, zu hören und natürlich auch zu erkunden – sich selbst ein Bild zu machen vom Widerstand und selbst auch den Widerstand ausprobieren. Michael Kurzwely führte in seinem Beitrag ein in die „Weisse Zone“ und am ersten Abend gab es viele verschiedene Beiträge zum Sachstand der Heide.Ob Klettern auf den Bäumen mit der Outstation oder bei der Erkundungsfahrt um den Platz – für jeden war etwas dabei.

Die Kampagne“Bomben Nein wir gehen rein „wurde von Gert Strohschneider vorgestellt und in nicht wenigen Stunden ging es gerade auch darum, wie diese Kampagne vertieft und besser öffentlich gemacht werden kann. Ebenso wie die Verbindung zum G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm. Was haben Globalisierung und Krieg miteinander zu tun und wie gelingt es uns diese Gemeinsamkeiten miteinander öffentlich zu machen? Ein gemeinsames Konzeptpapier wurde erstellt.

Abschluss war eine Aktion am Sonntag zur Geschichte der einst aus dem Bombodrom entfernten Gedenkstätte durch die Bundeswehr im Jahr 2001. 1945 waren hier auf dem Weg zwischen Basdorf und Gadow Flüchtlinge und Soldaten gestorben. Die Zahlen schwanken zwischen 200 und 900 Toten. Das Besondere: sie wurden verscharrt und dann unter den Russen wieder bombardiert.

1994 wurde eine Gedenkstätte durch Hermann Degener und Dr. Nürnberg eingerichtet zum Gedenken und zur Erinnerung. 2006 zu den Sommeraktionstagen wurde die Holzplastik wieder an den Ort zurückgestellt. Gedenkstätten kann man nicht verlegen. Die Aktion gelang. 50 Teilnehmer erinnerten in einer Gedenkstunde an diese noch immer nicht aufgearbeitete Geschichte am Ort der Geschichte-auf der Straße zwischen Basdorf und Gadow. Zwei Tage später wurde die Holzplastik wiederholt durch die Bundeswehr abgeräumt.




Die Bomben nein, wir gehen rein
Sommeraktionstage 3. bis 8. August 2005

Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2005: Kein Bombodrom in der Freie Heide. 




Die Bomben stoppen bevor sie fallen
Sommer Aktions Tage 21. – 26. Juli 2004


Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2004: Kein Bombodrom in der Freie Heide. 

Im Rahmen der Sommeraktionstage wurde Menschen aus allen Regionen die Gelegenheit zur Diskussion und zu Widerstand und Protest gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms gegeben.
In diesem Jahr stand insbesondere die Kampagne "200 Gruppen in die FREIe HEIDe" im Mittelpunkt , deren Ziel es ist, durch direkte gewaltfreie Aktionen die Aufnahme des Übungsbetriebs zu behindern.

"Wir wollen etwas tun gegen diesen Bombenabwurfplatz"
"Wenn wir diese Landschaft und den See hier sehen, dann weiß ich, warum ich hier bin: Ich will nicht, dass das alles dem neuen Militärwahn zum Opfer fällt."
"Man kann sehr deutlich sehen, dass dort Vorbereitungen für den Übungsbetrieb getroffen werden"

so die Aussage vieler Protestcamper.

Mittwoch 21.7.
Heute sind rund 50 Menschen angereist. In erster Linie wurde das Camp aufgebaut.Am Abend fand die traditionelle Zusammenkunft mit der BI unter dem Thema: Begegnung und Geschichte der FREIen HEIDe statt. Das Konzeptes "200 Gruppen in die Freie Heide" und der Erklärung "Bomben Nein, wir gehen rein" wurden vorgestellt und erläutert. Sie dienen als Grundlage der öffentlichen Unterstützung von außen.

Donnerstag 22.7.
Weitere Mensche reisen an Der Tag begann mit einer Exkursion in die Heide. Im Laufe des Tages fanden Workshops und Seminare statt. Unter anderem ein Rechtsworkshop: Info´s und Diskussion zu Fragen der rechtlichen Situation auf dem Platz. Welche Konsequenzen haben Aktionen.
Eine Mahnsäule die am Sonntag eingeweiht werden soll wurde aufgestellt. Dabei wurden 1,5 m³ beton verbaut um die Mahnsäule "Vandalismussicher" aufzubauen. Ein Wachdienst wurde organisiert, der die vollgenden Nächte auf die Mahnsäule vor Zerstörung bewahren soll, ein bedauerlicher Vorgang der in der Vergangenheit leider immer wieder registriert wurde. Am Abend wurden Filmdokumente gezeigt: onter anderem Vor Ort- Sendung 1992.

Freitag 23.7.
Weitere Menschen sind im Laufe des Tages angereist.
Der Tag begann mit einer Radtour. Abend gab es dann zum Thema "Bombenabwurfplätze und Krieg" eine rege Diskussion mit 20 Teilnehmern zu den verfügbaren militärtechnischen Informationen. Diese Informationen stehen im Detail nicht im Nutzungskonzept zum Anhörungsverfahren, sondern in verschiedenen Artikeln und Internetseiten über Investitionspläne der Bundeswehr und großen Verbundübungen. Es ist deutlich geworden, der Platz ist rein technisch, wenn auch mit einem deutlichen Mehraufwand für die Luftwaffe verzichtbar. Nach den jetzigen politischen Vorgaben jedoch, in denen die Bundesrepublik nun deutlich eine Führungsrolle innerhalb der Eingreiftruppen der EU und der NATO beansprucht, wird das Militär und die bundesdeutsche Politker nicht auf diesem Platz verzichten wollen, da hier wesentliche Elemente zukünftiger Angriffskriege aus der Luft geübt werden sollen. Die angekündigte Ausstellungseröffnung in Neuruppin muste leider verschoben werden, da das transportierende Auto kaputt ging und die Ausstellung nicht nach Neurupppin gelangte. Diese wird voraussichtlich am 28.7. um 17.00 in der Klosterkirche Neuruppin eröffnet.

Samstag 24.07.
Der heutige Tag war vor allem mit Vorbereitungen und Besprechungen für die Abschlußaktion am Sonntag geprägt. Es wurden Schilder und Transparente gemahlt. Die Lebenslaute probte wie jeden Tag und führte eine Öffentliche Hauptprobe in der Kirche von Katerbow durch, zu der ca. 60 Menschen aus der Region kamen. Es wurden aber auch eine geplante Aktion des des Barnimer Aktionsbündnisses durchgeführt. Es handelte sich um ein feld mit genmanipulierten Kartoffeln des Bayer-Konzerns. Dabei konnten einige Kartoffelpflanzen geerntet werden.

Sonntag 25.7.
Am Nachmittag fanden sich etwa 200 bis 300 Menschen zur gemeinsamen Kundgebung und der Einweihung der neuen Mahnsäule am Dranser See ein, nach verschiedenen Redebeiträgen wurde die Erklärung Bomben Nein, wir gehen rein öffentlich bekannt gegeben und eine list mit ca. 300 Unterschriften veröffentlicht. Die Unterzeichner verpflichteten sich zu zivilem Ungehorsam, falls die Bundeswehr dort den Übungsbetrieb beginnen sollte. Danach wurde die Kundgebung offiziell beendet. Der Großteil der Kundgebungsteilnehmer zog, vorbei an Polizei und Feldjägern der Bundeswehr direkt auf das Militärgelände. IN einer nahe gelegenen ehemaligen Munitionshalle fand dann ein Konzert der Gruppe Lebenslaute statt. Gegen 17.30 löste die Bundeswehr mit Hilfe der Polizei die Veranstaltung auf.

Montag 26.7.
Das Camp wurde abgebaut und die Sommeraktionstage 2004 planmäßig beendet. Fazit:
Rund 100 Menschen fanden den Weg auf den Naturcampingplatz in Schweinrich. In diesem Jahr hatten wir Leute aus verschiedenen Gruppen zu Gast, die Teils eigene inhaltliche Veranstaltungen anboten. Erstmals haben wir die Essenversorgung an eine Mobile Vokü übergeben. Die Entscheidung das den KöchInnen von Rampenplan zu überlassen, erwies sich als richtig.

Trotz einiger Schwierigkeiten und Pannen können auch die diesjährige Sommeraktionstage als erfolgreich gewertet werden.




resist now! – Sommer Aktions Tage 2003

Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2003: Kein Bombodrom in der Freie Heide. 

Donnerstag 31.7.2003
Am heutigen Tag besuchten wieder Leute die Freie Heide. In drei Gruppen betraten sie das Bombodromgelände. Während eine Gruppe lediglich ein kurzes Stück über das Gelände gingen, führten die anderen eine ausgedehnte Naturkundliche Exkursion durch. Unteranderem beobachteten sie Seeadler. Diese Seeadler konten zu Zeiten der Sowjetarmee viele Jahre keine Eier mehr legen, weil sie durch den Bombenlärm gestört wurden.
Diese Gruppe wurde von einem Kamerateam des Lokalsenders Ruppin-TV begleitet.

Eine dritte Gruppe, bestehend aus drei Menschen, setzte sich an den Rand des Bombodroms. Innerhalb kürzester Zeit kam eine Auto mit Feldjägern. Diese forderten die drei Menschen auf, das Gelände zu verlassen. Als diese das nicht taten, forderten die Feldjäger Verstärkung an. So kam es, daß insgesammt sieben Jeeps und Streifenwagen anfuhren, voll besetzt. Diese Streitmacht traute sich dann, den drei Menschen Gewalt anzudrohen, wenn sie das Bombodrom nicht verlassen. Die drei Menschen zogen es dann letztendlich vor, sich zu entfernen.

Die ganze Situation und Szenerie war nicht ohne Komik und der unverhältnismäßige Einsatz von Personen und Material, seitens Bundeswehr und Polizei, war schon Erfolg genug.


Mittwoch 30.7.2003
Auch der heutige Tag war sehr Ereignisreich. Eine Gruppe AktivistInnen überquerte das Bombodromgelände per Fahrrad. Eine Andere Gruppe verlegte den Workshop "Kreativer Umgang mit Reprerssionskräften" auf das Bombodromgelände und hielt sich dort mehere Stunden auf. In der St. Marienkirche von Wittstock wurde die Ausstellung: "Wo ist die Wahrheit nach dem Krieg?" eröffnet.


Dienstag, 29.7.2003
Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Aktionen zivilen Ungehorsams. Eine Gruppe mit Fahrrädern versuchte ein am ehemaligen Kommandoturm (Pink Point), an der Straße von Schweinrich nach Flecken Zechlin, Transparente anzubringen. Dies wurde aber von Feldjägern verhindert. Einigen der AktivistInnen wurden Personalien abgenommen. Eine andere Gruppe (22 AktivistInnen) konnten, unbehelligt auf das Bombodromgelände kommen und eine zweistündige Wanderung auf den Wegen des Geländes durchzuführen. Anschließend vereinigten sich die beiden Gruppen und zogen erneut zum Pink Point. Dort gelang es ihnen ein Transparent mit der Aufschrift: "Kein Bombodrom - Bundeswehr abschaffen" anzubringen.

Von Unbekannten wurden die Platzgrenzenschildern links und rechts entlang der Verbindungsstraße zwischen Schweinrich und Flecken Zechlin mit Pinkfarbende Smileys und Pünktchen Verschönerungen. "Soldaten sind Memmen" war an einem Gebäude des ehemaligen Bombodroms bei Wittstock zu lesen. Ebenfalls von Unbekannten wurden Parolen auf die Fahrbahn gemahlt. Leider nicht mehr zu lesen.

Grüne und rote Feldjäger-Jeeps der Bundeswehr fuhren den ganzen Tag hektisch auf und ab. Viele schwere Fahrzeuge mit Y-Kennzeichen waren unterwegs.

Parallel dazu und über den ganzen Tag hinweg liefen im Camp Veranstaltungen und Workshops. Am Abend lief eine Veranstaltung mit dem Thema: Was plant die Bundeswehr auf dem Bombodrom? Es waren wieder viele BesucherInnen und MitgliederInnen der BI Freie Heide anwesend.

Die Stimmung im Camp ist weiter sehr gut. Die Zahl der CampbewohnerInnen bleibt stabil bei 60 bis 70 AktivistInnen.


Montag, 28.7.2003:
Der Montag verlief wieder sehr intensiv. Neben den verschieden Veranstaltungen und Workshops die weiterhin gut besucht wurden, auch von Leuten die nicht direkt zum Camp gehören, wurde der ganze Tag mit kreativen und praktischen Dingen verschiedenster Art verbracht.
Die Zahl der Campbewohner ist derzeit stabil bei etwa 60 bis 70 Leuten. Die Stimmung ist ausgezeichnet.

Sonntag, 27.7.2003:
Der Sonntag lag ganz im Zeichen von Workshops, Diskussionen und Vorträgen. Während der Aktionstage gibt es eine ständige "Aktionsplattform" auf dem Camp, wo Gruppen sich zusammenfinden und auf Aktionen vorbereiten können. In dieser Werkstatt soll eine große Zahl von Ideen für einen vielfältigen und kreativen Widerstand entstehen, mit dem nicht nur während der Aktionstage zu rechnen ist. Weiterhin steht ein "Medienzelt" zur Verfügung, in dem Liveberichte von den Aktionstagen von jedem Teilnehmer ins Internet gestellt werden können (http://de.indymedia.org/2003/07/58119.shtml)

Im Laufe des Tages sind weitere CampteilnehmerInnen angereist. Am Nachmittag kamen viele Leute aus der Region, Urlauber und SympathisantInnen um sich über das Camp, die Freie Heide und unseren Aktivitäten zu informieren. Es kam zu interessanten Gesprächen. Viele von ihnen haben vom Camp über die Presse erfahren. Ein Beleg dafür, das unser Pressekonzept aufgeht.

Die Stimmung im Camp ist weiterhin hervorragend und die Leute sind gut motiviert.

Samstag 26.Juli 2003
Am 26.Juli 2003 sind zwei Gruppen von Camp-bewohnerInnen mit Fahrrad und Auto zu einer Platz-Erkundungs-Tour aufgebrochen. Sie haben das Tourismuscenter Pink Point besucht. Sie haben das BI Gründungsmitglied Annemarie Friedrich in Flecken-Zechlin besucht. Anschließend gewannen alle erste Eindrücke von der Größe und landschaftlichen Schönheit des Geländes des Bombodroms Wittstock. Auch eine erste kurze Inspektion wurde durchgeführt.

Am Abend haben wir ein großes gemeinsames Fest mit der BI FREIe HEIDe gefeiert. Freunde von der BI Freier Himmel, von der BI Offene Heide, von X-tausendmal Quer, aus Güstrow bei Laage, wo die Kampfbomber starten, und aus Nordhorn, wo seit 30 Jahren die Bomben bereits fallen, und viele neue Freunde aus Rumänien, Portugal, Lüneburg, Göttingen, Hamburg, Klein-Machnow, Saasen und Berlin diskutierten mit uns die Formen des Widerstands gegen den Missbrauch der Kyritz-Ruppiner Heide. Die gesammelten Ideen sollen in den kommenden Tagen konkretisiert werden und in gemeinsame praktische Handlungen münden.

Freitag, 25.07.2003:
Etwa 25 bis 30 Menschen aus Brandenburg und ganz Deutschland sind heute angekommen. Sie sind unter anderem aus Heilbron, Hamburg, Köln, Leipzig, Oldenburg, Berlin, Neurppin, der Uckermark und aus vielen anderen Städten.
Auch in den nächsten Tagen werden immer weiter Menschen kommen, die teilweise die ganze Zeit, oder auch nur für ein paar Tage da sein werden.

Nach den Gründen gefragt kommt einhellig, dass die Leute wegen der Entscheidung von Struck gekommen sind. Viele von ihnen waren schon in vergangenen Jahren zu Aktionen und Demos in der Freien Heide, jedoch viele Jahre nicht mehr. Aber die Entscheidung von Struck das Bombodrom in Betreib zu nehmen, lies bei ihnen die Entscheidung reifen, dass man nun wieder etwas machen muss.
Die Stimmung ist gut. Die Leute sind motiviert. Der heutige Abend wurde genutzt, um sich kennen zu lernen.




Pink Point – Sommer Aktions Tage 2002

Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide.  Sommeraktionstage 2002: Kein Bombodrom in der Freie Heide. 

Vom 18. bis 21.07.2002 fand in der Nähe von Wittstock die neunten Sommer Aktions Tage statt.

Ziel der diesjärigen Aktionstage war eine simbolische Umgestaltung des alten sowjetischen Kommandoturms an der Straße zwischen Schweinrich und Alt Lutterow.

Der alte Kommandoturm dokumentiert die militärischen Lasten der letzten Jahrzehnte und die Drohung zukünftiger Kriege auf eindrucksvolle Weise. Als Pink Point Tourismuscenter soll er den Wunsch nach und die Hoffnung auf eine zivile Zukunft sichtbar machen.

der nachfolgende Text wurde während Aktion als Flugblatt verteilt.

Pink Point - Tourismuscenter

Militärische Drohung
Das Gelände zwischen Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin wurde nach 1950 vom sowjetischen Militär schrittweise besetzt, der Wald brandgerodet, die Eigentümer zwangsenteignet und ein Artillerieschießplatz und Bombenabwurfplatz eingerichtet. Mehr als 30 Jahre lang hatte die Bevölkerung unter den Übungen zu leiden - mit zerberstenden Fensterscheiben und zerschnittenen Verkehrsverbindungen. Im Erleben der Menschen in der Nachbarschaft ging der 2. Weltkrieg praktisch noch Jahrzehnte weiter. Nach dem Zusammenbruch der DDR und der Auflösung des Ostblocks glaubte die Bevölkerung, dass der Krieg vor ihrer Haustür endlich ein Ende haben würde. 1992 veröffentlichte die Bundeswehr den Plan, das Bombodrom "weiternutzen" zu wollen. Trotz gegenteiliger Aussagen vor der Wahl hält auch die SPD/Grüne Regierung an dem Plan fest.

Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums sollen neben Artillerieübungen alle Arten von Bombenabwürfen aus Höhen bis zu 4000 m geübt werden unter Beteiligung aller NATO-Kampfbombertypen. Neben der Bundesluftwaffe sollen auch andere Luftwaffenverbände der NATO in Wittstock üben. Damit würde das Bombodrom Wittstock zu einem der wichtigsten Truppenübungsplätze der Bundeswehr für die Vorbereitung von Kriegseinsätzen von Bundeswehr und NATO überall in der Welt.

Um die Stimmung in der Region gegen den Schießplatz aufzubrechen, versucht das Militär die schlechte wirtschaftliche Situation der Region auszunutzen. Würde das Bombodrom eingerichtet werden können, dann würde auch eine Garnison nach Wittstock verlegt mit rund 1000 Soldaten als zahlungskräftigen Kunden. Der Tourismus würde gefördert durch die Familien, die zu den Gelöbnissen anreisten, so Engel, der Platzkommandant.
Eine Außenpolitik, die auf Gewalt basiert hat enorme Konsequenzen nicht nur für die von den echten Bombenabwürfen betroffenen Menschen, sondern auch hierzulande.

Zivile Perspektiven
Nur 80 km nördlich von Berlin, direkt an der Rheinsberger Seenplatte, liegt die als Naturpark bzw. FFH-Region ausgewiesene Wald- und Heidelandschaft.

Als die Bundeswehr 1992 den Plan veröffentlichte, das Bombodrom "weiternutzen" zu wollen, entstand spontan eine Welle des Protests, die bis heute anhält. Es überzeugt die meisten in der Region nicht, dass große Opfer gebracht werden müssen, um partikulare Interessen überall auf der Welt durchsetzen zu können. Nach dem 11. September ist nicht alles anders geworden, wie vielerorts behauptet wird, sondern die Politik der Gewalt wird mit äußerster Brutalität fortgesetzt.

Nach einer achtjährigen Auseinandersetzung entschied das Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich, dass die Bundeswehr den Platz zunächst nicht nutzen darf und im Besitz des Platzes bleibt und schrieb damit die Pattsituation für die nächsten Jahre fest.

Dies dokumentierte eindrucksvoll die Anhörung vor dem Ausschuß Neue Bundesländer des Deutschen Bundestages im Juni 2002. Die Vertreter und Vertreterinnen verschiedener betroffener Gemeinden aus der Region konnten belegen, dass die zivilen Entwicklungsperspektiven sowohl ökonomisch sinnvoller als auch politisch erwünscht sind. Die drohenden Kampfbombereinsätze hingegen bewirken einen Entwicklungsstillstand für die touristisch ausgerichtete Region. ( Wie ein direkter Vergleich der Zahlen belegt, übertreffen beispielsweise die im Tourismusbereich bereits getätigten Investitionen in der Stadt Neuruppin die von der Bundeswehr geplanten. Dies wird noch übertroffen von der Summe der geplanten aber wegen der drohenden militärischen Nutzung zurückgestellten Investitionen.
 


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